MX-Q7-MM2 - Displaycomputer-Plattform

MX-Q7-MM2 - Displaycomputer-Plattform für professionelle Anwendungen

Hochintegrierte Elektronikplattform für x86 und ARM-basierte Multitouch-Bedieneinheiten

Das MX-Q7-MM2 ermöglicht eine Vielzahl im Bereich User Interface gängiger IO-Szenarien bei optimiertem Stückpreis und ohne kostenintensive Hardwaredesigns.

Die sprunghaft angestiegene Marktdurchdringung der Tablet-PCs im Consumer-Markt führte dazu, dass zwischenzeitlich Bedieneinheiten mit Multimedia-Features in einer Vielzahl von Marktsegmenten als Grundvoraussetzung für den Markterfolg der jeweiligen Geräte angesehen werden. Das MX-Q7-MM2-Board adressiert diese Anwendungsbereiche.

Das folgende Video unserer MX-Q7-MM2 bestückt mit dem freescale i.MX6 basierenden conga-QMX6 Qseven-Modul in einer Multi-Display-Konfiguration mit 3 TFT-Displays (12", 1280x800) und MIPI-Camera unter Linux/YOCTO:

 

 

Konzept

Das MX-Q7-MM2 bietet bereits in der Grundausbaustufe eine Vielzahl von Peripherieschnittstellen und kann bei Bedarf durch Bestückungsoptionen an die Bedürfnisse einer spezifischen Anforderung angepasst werden. Darüber hinaus steht ein Erweiterungssteckplatz zu Verfügung über den zusätzliche, über den Funktionsbereich des Boards hinausgehende Leistungsmerkmale realisiert werden können. Das MX-Q7-MM2 ist sehr flach ausgeführt um ein schlankes Produktdesign zu ermöglichen.

Prozessorplattformen

Das MX-Q7-MM2 ist für die Verwendung mit kostengünstigen, standardisierten CPU-Modulen gemäß dem Qseven 2.0 Industriestandard konzipiert. Hierdurch ist es möglich, das System bestmöglich an die Anforderungen der Anwendung und des benötigten Betriebsystems anzupassen. Als CPU-Optionen stehen im x86-Bereich Prozessoren der aktuellen Intel Atom Produktfamilien (Braswell, Baytrail) und AMD Embedded G-Series (Fusion), im ARM-Bereich verschiedene Derivate der freescale i.MX6 und nVIDIA Tegra Produktfamilien. Betriebsystemseitig werden die aktuellen Microsoft Windows-Betriebsysteme (Standard und Embedded Versionen) sowie Linux und Android unterstützt.

Peripherieschnittstellen

Das MX-Q7-MM2 kann mit einer Eingangsspannung von 24V betrieben werden und bietet eine Vielzahl von Peripherieschnittstellen wie Ethernet, USB, CAN, RS-485, I2C, UART, LVDS, 24V Digital I/O, und Audio. Speziell für den Bereich User-ID ist auf dem Systemboard ein RFID/NFC-Reader vorhanden.

Daneben stehen Bestückungsoptionen wie z.B. digitales Displayinterface, bis zu 6 zusätzliche USB-Kanäle, ein Erweiterungssteckplatz für mSATA SSD-Speichermedien, ein zusätzlicher Micro-SD Card Steckplatz, ein integrierter Stereo-Audio-Verstärker, Umgebungslichtsensor zur Helligkeitsregelung der Display-Hinterleuchtung zur Verfügung. Im Vollausbau unterstützt das MX-Q7-MM2 den Betrieb von bis zu 3 voneinander unabhängigen, hochauflösenden Displays und Audiounterstützung.

Industrietaugliche Steckverbinder

Neben den gängigen Steckverbindern für Ethernet, USB und Displayinterface kommen für die Stromversorgung und I/O-Interfaces industrietaugliche Molex-Steckverbinder mit Rastfunktion für die zum Einsatz.

Funktionale Erweiterungen im Laufe des Produktlebenszyklus

Im Laufe des Produktlebenszyklus eines Produktes ist es oft notwendig, dieses um neue Funktionen zu erweitern um z.B. Markttrends abzubilden, oder um neue Produktvarianten zu schaffen. Hierfür ist ein Modulsteckplatz vorgesehen, über den durch Aufstecken eines Zusatzmoduls ohne Änderung des Systemboards eine Vielzahl von Funktionen realisiert werden können.

 

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