conga-QAF - AMD G-Series

conga-QAF - Qseven Module mit AMD Embedded G-Serie

Mit dem Qseven Modul conga-QAF auf Basis der AMD Fusion Technologie werden erstmals hohe Grafikleistung, Dualcore-Rechenleistung und niedriger Stromverbrauch auf kleinstem Formfaktor vereint. Somit ist dieses Qseven Modul hervorragend für mobile, kostensensitive Applikationen zur Visualisierung und Steuerung geeignet.

Das conga-QAF ist erhältlich mit den Prozessorvarianten AMD G-Series G-T40E 1.0 GHz Dual Core (6.4 W) und AMD G-Series G-T40R 1.0 GHz Single Core (5.5W) mit bis zu 4 GByte großem und preisgünstigem onboard DDR3-Speicher:

AMD G-T40E (2 x 1.0 GHz, 512 kB x2 L2 cache, 6.4 W)
AMD G-T40R (1.0 GHz, 512 kB L2 cache, 5.5 W)
AMD G-T16R (615 MHz, 512kB L2 cache, 4.5 W)

Der integrierte Grafikcore mit dem Universal Video Decoder 3.0 für die flüssige Verarbeitung von BluRays mit HDCP (1080p), MPEG-2, HD und DivX (MPEG-4) Videos unterstützt DirectX® 11 und OpenGL 4.0 für eine schnelle 2D- und 3D Bilddarstellung sowie OpenGL 1.1. An Grafikinterfaces werden LVDS sowie DisplayPort oder HDMI unterstützt. Die AMD G-Series Grafikeinheit kann ebenfalls für rechenintensive, parallelisierbare Operationen verwendet werden, die normalerweise vom Prozessor abgearbeitet werden. Dazu wird OpenCL Unterstützung geboten, damit auch Standardoperationen aus dem Nicht-Grafikbereich einfach und problemlos ausgeführt werden können. Das conga-QAF Qseven Modul mit seinen geringen Abmessungen von nur 70 x 70 mm verwendet den Fusion Controller-Hub AMD Hudson-E1 in Kombination zum G-Series Prozessor und stellt eine leistungsfähige kompakte 2-Chip-Lösung mit vollständigem Featureset dar. Differenzielle Schnittstellen wie PCI Express und SATA stehen zur Verfügung. Im Detail betrachtet werden 8x USB 2.0, 2x SATA 3.0, 1x SDIO, 4x PCIe 2.0, LPC Bus, I²C Bus, Gigabit Ethernet sowie High Definition Audio unterstützt. Durch die effiziente Leistung ergibt sich ein passendes Gesamtkonzept für die benutzerfreundliche Steuerung mobiler Applikationen in der Automatisierung, Medizintechnik, Digital Signage, POI/POS, Transportation und vielen weiteren Anwendungsbereichen.

OpenCL-Unterstützung

OpenCL ist ein API (Application Programming Interface), zu Deutsch „Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung” und ermöglicht es dem Entwickler, die Leistungsfähigkeit der Grafikcores der APU (Accelerated Processing Unit) effizient für verschiedenste Aufgaben abseits der eigentlichen Bilddarstellung zu nutzen. Die Grafikeinheit kann die Prozessorkerne bei parallelen Aufgaben entlasten und somit die Gesamtperformance des Systems weit über das bisher Mögliche erhöhen. Dieser Prozess wird z.B. in Filteralgorithmen von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, Programmen zum Encodieren und Konvertieren von Videodaten sowie beim Flashplayer von Adobe genutzt. Entwickler hatten bislang damit zu kämpfen, dass traditionelle CPU Architekturen und Programmiertools nur sehr bedingt für vektor-orientierte Datenmodelle mit parallelen Multi-Threads geeignet sind. Wenn der Grundaufwand einer Anwendung für eine X86 Architektur vorhanden ist, liegt es nah, dass ein GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit) einen Digitalen Signal Prozessor ersetzen kann. Die einzelnen Grafik Engines der GPGPU lassen sich dabei über OpenCL programmieren, sind flexibel einsetzbar und für unterschiedliche Aufgaben auch aufteilbar. AMD bietet für die OpenCL-Programmierung SDKs an, was den Einstieg in die neue Art der Datenverarbeitung vereinfacht.

Vorkonfigurierte Qseven-Evaluation / Rapid Prototyping Kits mit Mini Carrierboard und TFT-Display

Auf Anfrage bieten wir Ihnen für alle von uns angebotenen Qseven-Module vorkonfigurierte Entwicklungkits an. Hierbei stehen verschiedene Displays zur Auswahl.

 

 

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