conga-EAF - ETX-Modul mit AMD Fusion G-Serie

conga-EAF - ETX-Modul mit AMD Fusion G-Serie

Die conga-EAF-Module nutzen die Fusion-Prozessoren der AMD-G-Serie, vom Dual-Core-Prozessor T56N mit 1,6 GHz (18 W) bis hin zum sparsamen Single-Core T40R mit 1,0 GHz (5.5 W). Die 32-bit-PCI-Unterstützung des AMD-Chipsatzes bringt wesentliche Vorteile bei der PCI-Bus-Latenzzeit im Vergleich zu PCI-Express-Bridge.

Die conga-EAF-Module sind mit dem Embedded Controller Hub »Hudson E1« bestückt und stellen eine leistungsfähige kompakte Zwei-Chip-Lösung mit bis zu 4 GB Single-Channel-DDR3-Speicher dar. Der integrierte Grafikkern verarbeitet flüssig HD-Videos im BluRay-Format (1080p), MPEG-2 und DivX (MPEG-4) Videos. An Grafikbefehlssätzen werden DirectX 11 und OpenGL 4.0 für 2D- und 3D-Bilddarstellung unterstützt sowie OpenCL 1.1. Die APU ist jeweils mit zwei unabhängigen Grafikcontrollern bestückt, die eine VESA-konforme Grafikausgabe mit Auflösungen bis 2560 x 1600 Bildpunkten liefert. Das Modul conga-EAF enthält neben den heute üblichen PC-Schnittstellen auch zwei serielle Schnittstellen, zwei EIDE-Kanäle sowie einen ISA-Bus. Hinzu kommen die Grafikschnittstellen LVDS, CRT, DisplayPort, HDMI oder DVI. Die Module sind ab sofort verfügbar.

Von dem Multicore- Prozessor AMD T56N 1,6 GHz Dual Core (L1 cache 64 KByte, L2 cache 512 KByte x2, 18 W) bis hin zum AMD G-T40R 1,0 GHz Single Core- (L1 cache 64 KByte, L2 cache 512 KByte, 5,5W) Prozessor mit geringem Leistungsverbrauch, lässt sich das Computer-On-Module conga-EAF ausstatten.

Das conga-EAF wird derzeit mit folgenden Prozessorvarianten angeboten:

Artikelnummer: 041071    EAF/T56N   CPU: AMD G-T56N (2 x 1.6 GHz, 512 kB x2 L2 cache, 18 W)
Artikelnummer: 041073    EAF/T40N   CPU: AMD G-T40N (2 x 1.0 GHz, 512 kB x2 L2 cache, 9 W)
Artikelnummer: 041076    EAF/T40R   CPU: AMD G-T40R (1.0 GHz, 512 kB L2 cache, 5.5 W)
Artikelnummer: 041077    EAF/T40E   CPU: AMD G-T40E (2 x 1.0 GHz, 512 kB x2 L2 cache, 6.4 W)
Artikelnummer: 041078    EAF/T16R   CPU: AMD G-T16R (615 MHz, 512kB L2 cache, 4.5 W)

Langzeitverfügbarkeit für ETX-basierende Applikationen

Aufgrund der breiten Unterstützung des Ende der 90er Jahre eingeführte ETX-Modulstandards mussten Systemhersteller, die ETX-Module für Ihre Designs eingesetzt hatten, über viele Jahre an ihren eingeführten wenig verändern. Allerdings hat sich im PC-Bereich in den letzten Jahren viel getan. Zwischenzeitlich sind die meisten auf ETX-Modulen eingesetzten Chipsätze abgekündigt oders sehen dem Ende Ihres Lebens entgegen; der seit Jahren sichtbare Trend zu seriellen Highspeed-Bussystemen führt dazu, dass kaum mehr Chipsätze mit nativer PCI-Unterstützung verfügbar sind. Die native PCI-Unterstützung ist aber eines des Hauptunterscheidungsmerkmale des ETX-Standards zu anderen Modulkonzepten.

Nach Abkündigung der populären Intel Pentium-M / Celeron-M Chipsatzfamilien 855GM/855GME und 945GM/945GSE -letztere war in Kombination mit der Atom N270 CPU auf ETX sehr verbreitet- ist im Markt vor allem für ETX-Computermodule eine gravierende Lücke entstanden. Diese Lücke addressiert die conga-EAF ETX-Modulfamilie. Das conga-EAF bietet für den ETX-Standard eine tragfähige Zukunftsperspektive mit einer breiten Skalierbarkeit von insgesamt sieben Prozessoren der AMD G-Serie.

Native PCI-Unterstützung

Hervorzuheben ist die native PCI-Unterstützung. ETX-Applikationen basieren auf diesem primären Datenbus und sind dadurch auch weiterhin auf eine uneingeschränkte Datenübertragung für den Anschluss von PCI-Peripherie angewiesen. Die native 32Bit PCI-Unterstützung direkt vom Chipsatz bringt wesentliche Vorteile bei der PCI-Bus Latenzzeit im Vergleich zu entsprechenden PCI Express Bridge-Lösungen.

OpenCL-Unterstützung

Moderne Grafikkerne verfügen über eine Vielzahl von parallel nutzbaren Grafikkernen. OpenCL ist ein API (Application Programming Interface), welches es dem Entwickler ermöglicht, die Leistungsfähigkeit der Grafikcores der APU (Accelerated Processing Unit) effizient für verschiedenste Aufgaben abseits der eigentlichen Bilddarstellung zu nutzen. Speziell für Applikationen, wo mehrdimensionale Datenströme in Echtzeit analysiert oder verarbeitet werden müssen bringt die Verwendung von OpenCL erhebliche Vorteile. Die Grafikeinheit kann die Prozessorkerne bei parallelen Aufgaben entlasten und somit die Gesamtperformance des Systems weit über das bisher Mögliche erhöhen. Dieser Prozess wird z.B. in Filteralgorithmen von Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, Programmen zum Encodieren und Konvertieren von Videodaten sowie beim Flashplayer von Adobe genutzt. Entwickler hatten bislang damit zu kämpfen, dass traditionelle CPU Architekturen und Programmiertools nur sehr bedingt für vektor-orientierte Datenmodelle mit parallelen Multi-Threads geeignet sind. Wenn der Grundaufwand einer Anwendung für eine X86 Architektur vorhanden ist, liegt es nah, dass ein GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit) einen Digitalen Signal Prozessor ersetzen kann. Die einzelnen Grafik Engines der GPGPU lassen sich dabei über OpenCL programmieren, sind flexibel einsetzbar und für unterschiedliche Aufgaben auch aufteilbar. AMD bietet für die OpenCL-Programmierung SDKs an, was den Einstieg in die neue Art der Datenverarbeitung vereinfacht.

 

 

Gerne sind wir Ihnen bei der Auswahl eines für Ihre Applikationen geeigneten Nachfolgemoduls behilflich. Für viele auf ETX eingesetzte Prozessoren haben wir bereits Benchmarks erstellt, die Ihnen als Performanceindikator bei der Auswahl einer geeigneten Alternative von Nutzen sein können.

 

Kühllösungen und Modulvarianten die nicht in unserem Online-Shop angeboten werden bieten wir Ihnen auf Anfrage an.





 

 

 

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